Blau-Weiß verabschiedet sich mit Niederlage in die Winterpause

07.12.2019

Beim letzten Landesliga-Spieltag in diesem Jahr war unser Team bei Kickers 94 Markkleeberg zu Gast. Mit einem Sieg gegen den Tabellen-13ten aus dem Leipziger Süden, hätten wir mit deutlichem Abstand - und womöglich sogar als bestes Team aus dem Leipziger Raum - in die Pause gehen können.

Markkleeberg startete vor rund 50 Zuschauern im 4-4-2, Blau-Weiß hingegen im gewohnten 4-2-3-1. Andre Gehmlich rückte erneut für Jens Heck ins Tor der Gäste. Die Anfangsphase gehörte eindeutig dem Gastgeber. Markkleeberg kombinierte sich in den ersten zehn Minuten ein ums andere Mal in den Strafraum von Blau-Weiß, konnte dabei aber, außer ein paar Eckbällen, nichts Zählbares herausholen. In der 12. Minute missglückte eine dieser Ecken, Blau-Weiß konterte zentral und spielte zielstrebig nach vorne. Der Ball ging nach rechts, von dort wieder nach links und im Strafraum der Heimmannschaft erneut nach rechts an den zweiten Pfosten. Hier musste Till Stephan nur noch den Fuß hinhalten. Unser Team ging somit mit dem ersten Torabschluss in Führung.

Leider hatte diese Führung nicht lange Bestand. Nur drei Minuten später konnte Ingo Steeb den Ball nicht klären und Markkleeberg tauchte zu zweit im Gästestrafraum auf. Nach einem Querpass von Christian Blochwitz konnte Blau-Weiß zwar noch mit letzter Kraft an den Pfosten klären, bekam aber in der Folge keinen richtigen Zugriff auf den Ball, so dass Felix Kauerauf letztendlich im direkten Duell mit Andre Gehmlich zum verdienten Ausgleich einchippen konnte.

Auch wenn Blau-Weiß nun etwas besser ins Spiel fand, hatten die Gäste weiterhin große Probleme die zweiten Bälle zu sichern. Die Leipziger kamen hingegen bei Kontern zu viel versprechenden Situationen. In der 37. Minute köpfte Patrick Pilz einen Freistoß von Ingo Steeb knapp am linken Pfosten vorbei und nur wenige Augenblicke später – nach einem Stockfehler in der Innenverteidigung von Kickers – scheiterte der Gast deutlich aus rund zwölf Metern. Markkleeberg war jedoch insgesamt weiterhin mit leichten Vorteilen, aber ohne richtig zwingend zu sein.

Beide Teams kamen ohne Änderungen aus der Halbzeitpause. Echte Höhepunkte blieben weiterhin Mangelware und das Spiel plätscherte so dahin. Viel spielte sich zwischen den Strafräumen ab, mal ging es in die eine, mal in die andere Richtung. Selten entstand spürbare Gefahr für die beiden Torhüter. Die beste Chance hatte Ingo Steeb in der 60. Minute aus rund 35 Metern. Der leicht abgefälschte Schuss, war allerdings ebenfalls leichte Beute für Paul Kruse. Anschließend wechselte unser Team zum ersten Mal. Hendrik Noseck verließ gelbbelastet das Spielfeld. Jorma Depke schob sich nach vorne, Max Arsenijevic rückte auf die linke Abwehr, Killian Stephan ließ sich auf die rechte Abwehr fallen und Tom Leischker kam auf der rechten Außenbahn neu ins Spiel.

In der 69. Minute Blau-Weiß mit ganz viel Glück. Kickers führte einen Einwurf auf der linken Seite schnell aus und überraschte damit die Gästeabwehr. Andre Gehmlich war jedoch nach dem klugen Rückpass von der Grundlinie rechtzeitig zu Stelle und blockte den gefährlichen Abschluss aus naher Distanz ab. Anschließend herrschte viel Unruhe im Gästestrafraum. Obwohl dabei ein Markleeberger Spieler zu Boden ging, entschied sich der souverän und umsichtig agierende Schiedsrichter John Köber gegen einen möglichen Elfmeterpfiff.

Einige Minuten später hätte wiederrum Blau-Weiß erneut in Führung gehen müssen. Leider agierten wir in einer viel versprechenden 3-gegen-1-Situation viel zu umständlich und kamen schließlich nicht mal mehr zum Abschluss. Das sollte sich rächen. In der 79. Minute bekamen die Gäste erneut kein Zugriff auf den Ball. Aus dem Mittelfeld gelangte der Ball so tief zu Christian Blochwitz, der diesen absicherte und quer zum völlig blank stehenden Julian Vass legte. Vass hatte dann keine Probleme, den Ball von der Strafraumgrenze in die rechte Ecke einzuschieben. Blau-Weiß wechselte erneut - Lennart Raschke ersetzte Kilian Stephan. Doch nur Minuten später erzielte Markkleeberg die endgültige Entscheidung. Wieder über links, wieder kein Zugriff und finaler Querpass auf den freistehenden Stürmen – das 3:1 war leider eine zu einfache Übung. Kurz vor Spielende ersetzte Leon Gläser dann noch Till Stephan.

Nach nun sechs sieglosen Spielen in Folge rutscht Blau-Weiß auf Platz 11. Kickers gelingt erstmalig seit dem 1. Spieltag wieder der Sprung vor unser Team. Nun wird es wichtig sein, den Blick erneut nach vorne zu richten. Gelingt uns ein erfolgreicher Start ins Jahr 2020, ist der erhoffte Klassenerhalt immer noch im Bereich des Möglichen. Wir wünschen daher allen Spielern, Trainern, Betreuern, Angehörigen und Sympathisanten unseres Teams eine erholsame Weihnachtszeit.

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